Handeln ist Gold

„Reden ist Blech, Schweigen ist Silber, Handeln ist Gold.“ Diesem Credo folgend gründete der Unternehmer Dr. h.c. Werner Jackstädt im Herbst 2002 die selbständig, gemeinnützige Dr. Werner Jackstädt-Stiftung mit Sitz in Wuppertal. Die 130 Mio Euro Startkapital, die einen Ertrag von zur Zeit jährlich ca. 3-4 Mio Euro ausschütten, sollen in erster LInie seiner Heimatstadt Wuppertal und der Forschung in Medizin und Wissenschaft zugute kommen. Insbesondere dient die Stiftung folgenden Zwecken:

- der Forschung in Krebs- und Augenheilkunde
- der Unterstützung des Fachbereiches Betriebswirtschaftslehre an Hochschulen
- der Förderung von Kunst, Kultur und Bildung sowie der Denkmalpflege hauptsächlich in der Stadt Wuppertal

Werner Jackstädt übernahm nach dem zweiten Weltkrieg die Wuppertaler Papierfabrik seines Vaters. Mit Herstellung selbstklebender Folien und Papiere wuchs die Firma zum branchenführenden Weltkonzern „Jac“ mit einem Umsatz von rund 620 Mio Euro jährlich. Im Jahre 2002 beschäftigten zehn Fabriken in verschiedenen Ländern der Welt 2100 Mitarbeiter. Ohne Nachkommen und gesundheitlich beeinträchtigt verkaufte der erfolgreiche 78-jährige Inhaber seine Firma an einen amerikanischen Konzern der gleichen Branche.

Nach dem Ableben von Dr. h.c. Werner Jackstädt im März 2005 besteht der Vorstand aus der Vorsitzenden Frau Lore Jackstädt, Ehefrau des Stifters, sowie den Herren Dr. Rolf Kanzler und Rolf-Peter Rosenthal. In den Kuratorien der drei Förderbereiche Medizin, Kultur und BWL sitzen ebenfalls fachkundige Mitglieder, die den Vorstand in seiner Entscheidung beraten.

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